Die Dialysebehandlungen finden häufig zu Tageszeiten statt, an denen die natürliche Beleuchtung nicht mehr ausreicht. Daher ist eine künstliche Beleuchtung unerlässlich.
Leuchtmittel
Klassische Leuchtmittel wie Glühlampen oder Leuchtstoffröhren haben eine geringe Lichtausbeute im Verhältnis zum Energieaufwand. Ein großer Teil der eingesetzten Energie wird in Wärme umgewandelt. Energiesparlampen stellen ebenfalls keine optimale Alternative dar, da sie kritische Materialien enthalten und ihre Leuchtkraft im Verlauf der Lebensdauer deutlich nachlässt.
LED-Leuchtmittel bieten hier eine wesentlich bessere Energieeffizienz. Sie sind in Form von sogenannten Retro-Fit-Lampen sowie als komplett neue Lampen erhältlich. Retro-Fit-Leuchtmittel können in bestehende Leuchten eingesetzt werden. Beim Austausch von Leuchtstoffröhren ist dies jedoch nicht immer möglich. In diesem Fall sollte ein Fachmann zu Rate gezogen oder eine Kompatibilitätsliste geprüft werden.
Austausch der Leuchte
Die langfristig sinnvollere Lösung ist häufig der vollständige Austausch der Leuchte. Besonders in Räumen mit Rasterdecken, wie in den beiden abgebildeten Beispielen, bietet sich diese Variante an.


Neben der erheblichen Energieeinsparung durch den Austausch gegen LED-Leuchtpanels, bietet diese Lösung auch Vorteile in der Reinigung. LED-Leuchten haben in der Regel eine glatte Oberfläche, die verhindert, dass sich Staub oder Insekten (wie in Bild 1 gezeigt) ablagern. Bei der Leuchte aus Bild 2 ist eine gründliche Reinigung erschwert.


Bild 3 zeigt ein LED-Rasterelement als LED Rahmen ausgeführt. In Bild 4 wurden LED-Panele, die die Größe eines Rasterelements der Decke haben, eingebaut.
Beleuchtungssteuerung
In Dialysezentren sind zahlreiche Bereiche nicht ständig besetzt. Dies betrifft beispielsweise das Lager, die Sanitärräume oder das Treppenhaus. Im Sinne des Arbeitsschutzes ist eine ausreichende Beleuchtung erforderlich, die jedoch nur bei Bedarf aktiviert werden muss.
In Bereichen wie dem Lager oder Treppenhaus kann es jedoch mitunter schwierig sein, das Licht manuell zu aktivieren, wenn die Hände anderweitig beansprucht sind. Aus hygienischer Sicht ist ein Lichtschalter im Sanitärbereich auch keine ideale Lösung.
Mögliche Steuerungen für Beleuchtungen sind:
- Treppenlichautomaten
- Bewegungsmelder (klassisch)
- Steuerungen
Treppenlichtautomaten
Eine weit verbreitete Variante ist der Einsatz eines Treppenlichtautomaten. Dieser schaltet die Beleuchtung beim Betätigen eines Tasters für eine voreingestellte Zeit ein. Der Vorteil dabei liegt darin, dass die Beleuchtung automatisch wieder ausschaltet.
Ein Nachteil kann sein, dass insbesondere ältere Menschen auf der Treppe langsamer sein können und möglicherweise das Treppenende nach Ablauf der Einschaltzeit noch nicht erreicht haben. Zudem ist es mit vollen Händen schwierig, den Taster zu betätigen.
Bewegungsmelder
Klassische Bewegungsmelder ersetzen in den meisten Fällen den Taster der Treppenlichtautomaten. Sobald eine Bewegung erkannt wird, wird das Licht für eine voreingestellte Zeit eingeschaltet. Meist ist in den Bewegungsmeldern auch noch ein Sensor für die aktuelle Helligkeit eingebaut, so dass bei ausreichend Licht der „Taster“ nicht schaltet.
Ein Nachteil dieser Lösung besteht darin, dass bis zu diesem Melder bereits ein Kabel verlegt sein muss. Die Position des bisherigen Tasters ist in einigen Fällen suboptimal. Die Funktionalität des Bewegungsmelders hängt maßgeblich von der ausreichenden Sichtbarkeit des betreffenden Bereichs ab.
Steuerung
Das Produktsortiment umfasst eine Vielzahl von Sensoren und Aktoren. Mit Hilfe dieser modernen Steuerungssysteme ist die Abbildung diverser Szenarien möglich.
So besteht etwa die Möglichkeit, in einem Raum eine gedimmte Grundbeleuchtung zu aktivieren und beim Betreten des Raumes in die Arbeitsbeleuchtung zu wechseln. Auch eine langsame Veränderung der Lichtstärke ist möglich. Ein weiterer Vorteil besteht in der Erkennung der Bewegungsrichtung. So kann beim Verlassen eines Raumes entweder das Licht nicht eingeschaltet werden, wie es bei einem herkömmlichen Bewegungsmelder der Fall ist, oder es kann, wie im vorangegangenen Szenario, wieder gedimmt werden.
Die Sensoren basieren in vielen Systemen auf Funktechnologie, sodass sie unabhängig von der bisherigen Installation platziert werden können. Die Aktoren, definiert als die eigentlichen Schalter, können in verschiedenen Komponenten installiert werden, wie beispielsweise in der Fassung der Lampe selbst oder in den vorhandenen Schalterdosen.
Die Anwendungsbereiche solcher Steuerungen umfassen Heizungssysteme, Beschattungsvorrichtungen (wie Rollos und Jalousien) sowie Sicherheitssysteme. So kann der Bewegungsmelder eine erkannte Bewegung außerhalb der Betriebszeiten zur Auslösung eines Alarms nutzen. Die Mehrheit dieser Systeme umfasst zudem Rauch- und Wassermelder, die in kritischen Räumen eine zusätzliche Überwachung ermöglichen.
Suche im Internet nach „SmartHome“